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Warnwestenpflicht

In anderen Ländern gehört die Warnweste schon länger zur obligatorischen Kraftfahrzeugausstattung.

Ab Juli 2014 gilt in Deutschland die Warnwestenpflicht auch für Pkw-Fahrer. Wer dann im Zusammenhang (mit) einer Fahrzeugkontrolle oder bei einer Autopanne „ohne“ erwischt wird, dem droht künftig ein Verwarnungsgeld.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) weist darauf hin, dass die Weste im Falle einer Panne oder eines kleineren Unfalls schon angelegt werden sollte, bevor der Fahrer sein Fahrzeug verlässt. Gleichermaßen verbessert sich die Sichtbarkeit von Fußgängern mit Warnweste  aufs Doppelte. Laut dem ZDK ist der Kofferraum daher nicht der passende Aufbewahrungsort für die Sicherheitsweste.

Ideal sei dagegen, sie griffbereit in den Sitztaschen der Rückseite des Vordersitzes, unter den Sitzen, im Handschuhfach oder in den Türfächern unterzubringen. Sinnvoll ist das Anlegen einer Warnweste nicht nur, weil es gesetzlich vorgeschrieben ist. Laut Untersuchungen, die TÜV Rheinland durchgeführt hat, steigt die Sichtbarkeit von Fußgängern durch die reflektierende Sicherheitskleidung erheblich an. Ohne Sicherheitsweste sind Fußgänger bei Dämmerlicht erst aus einer Entfernung von maximal 80 Metern wahrzunehmen, mit Weste steigt sie aufwärts 150 Meter an.

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